Deine Gedanken zur Forschungsreise

Deine Gedanken zur Forschungsreise​

Uns ist es ein Herzensanliegen, dass unsere Kuschelabende für Euch alle ein sicherer und bewertungsfreier Raum sind.

Wir glauben, dass ein sicherer Raum nicht nur von uns Trainer*innen gehalten wird, sondern von uns allen gemeinsam.

Deshalb machen wir die nächsten Wochen mit dir eine kleine Forschungsreise.

Du kommst gerade aus unserem Newsletter mit den Fragen dieser Woche. Nimm dir einen Moment Zeit und spüre nach, was dabei in dir aufgetaucht ist. 

Lass uns gerne daran teilhaben:

Forschungsreise 2026
Vielen Dank – wir freuen uns auf Dich und Deine Antworten.

Wenn Du magst, kannst Du uns auch jederzeit direkt ein Feedback geben:
https://kuschelpartys.de/berlin/feedback/
(Den Link findest Du auch auf unserer Berlinseite ganz unten.)

9 Wochen Forschungsreise - die Übersicht

9 Wochen Forschungsreise - die Übersicht

Nein sagen und Nein empfangen

Ein „Nein“ ist ein vollständiger Satz – es braucht keine Begründung, keine Rechtfertigung, nur den Mut, es auszusprechen. Und wenn wir lernen, ein Nein genauso leicht zu empfangen wie auszusprechen, wächst das Vertrauen im ganzen Raum. Denn ein Nein bedeutet nicht Ablehnung deiner Person – es bedeutet, dass dein Gegenüber ehrlich bei sich bleibt.

  • Wie leicht fällt es dir auf der Kuschelparty, ein klares ‚Nein, danke‘ auszusprechen? Was würde es dir noch leichter machen?

  • Wie fühlst du dich, wenn du von einer anderen Person ein Nein bekommst?

Signale erkennen und bei dir bleiben

Oft spricht unser Körper, bevor Worte fallen: ein Zurückweichen, ein Anspannen – oder umgekehrt ein Weicherwerden, ein Ausatmen. Diese Woche laden wir dich ein, genauer hinzuspüren, sowohl bei dir selbst als auch bei deinem Gegenüber.

  • Auf welche Signale achtest du bei deinem Gegenüber, um zu erkennen, ob sich die Person im Kontakt mit dir wohlfühlt?

  • Hast du bei Kuschelabenden schon einmal ‘Ja’ zu einer Berührung gesagt, obwohl du eigentlich ein ‘Nein’ gefühlt hast? Was hätte dir in dem Moment geholfen, bei dir zu bleiben?

Selbst Verantwortung übernehmen und um mehr Unterstützung bitten

Ein sicherer Raum entsteht nicht allein durch uns Trainer*innen sondern er entsteht durch uns alle gemeinsam. Diese Woche schauen wir auf beide Seiten: Was du selbst dazu beitragen kannst, und wo du dir mehr Präsenz von unserem Team wünschst.

  • Was machst du, damit sich andere Menschen in Kontakt mit dir sicher fühlen können? Was kannst du vielleicht noch dazu beitragen?
  • Unser Team möchte den Raum so sicher wie möglich halten. In welchen Momenten wünschst du dir noch mehr aktive Präsenz oder Unterstützung?

Muster erkennen und loslassen

Manchmal tragen wir unbemerkt alte Muster mit uns: Dating-Verhalten, Rollenbilder, Gewohnheiten. Auf den Kuschelabenden kannst Du versuchen, all das loszulassen – auch wenn das nicht immer sofort gelingt.

  • Gelingt es dir auf unseren Kuschelabenden, deine Dating-Muster und/oder deine Geschlechterrollen abzulegen? Was hilft dir dabei? 
  • Entdeckst du bei dir manchmal alte Muster, die du gerne auflösen würdest?

Rollenbilder hinterfragen

Wie wir Nähe geben und empfangen, ist auch von unserer Sozialisierung geprägt. Diese Woche schauen wir bewusst hin, wie sich das auf unseren Kuschelabenden zeigt.

  • Wie nimmst du auf unseren Veranstaltungen den Kontakt männlich sozialisierter Menschen untereinander wahr?
  • Wie nimmst du den Kontakt weiblich sozialisierter Menschen untereinander wahr?
  • Was wünschst du dir in diesem Bereich mehr?

Sich selbst entdecken

Unser Nervensystem

Manchmal wissen wir genau, warum wir einen Kuschelabend oder ein Kuschelfestival besuchen und manchmal ist es eher aus einer noch unklaren Sehnsucht heraus. Diese Woche laden wir dich ein, kurz nachzuspüren, was dich eigentlich hinzieht.

  • Mit welcher Intention oder Sehnsucht besuchst du eine Kuschelparty?
  • Was möchtest du über dich oder das Miteinander erfahren?

Sicherheit erkennen und Geborgenheit zulassen

Unser Nervensystem entscheidet oft schneller als unser Verstand, ob eine Situation sicher ist. Tonfall, Blickkontakt, Tempo, all das prägt unser Gefühl von Geborgenheit, oft bevor wir bewusst darüber nachdenken.

  • Was brauchst du, um dich in Kontakt mit anderen, unbekannten Menschen sicher zu fühlen?
  • Was gibt dir das Gefühl von Geborgenheit?

Nähe verstehen

Wir haben über Grenzen, Signale, Intentionen und das Nervensystem gesprochen. Doch was macht für dich den Moment aus, in dem zwischen zwei Fremden ein Gefühl von Vertrautheit entsteht?

  • Wie entsteht für dich echte Nähe? 
  • Was braucht es dafür – bei dir und bei deinem Gegenüber?

Erkenntnisse mitnehmen und deine Ergänzungen

Acht Wochen voller Impulse gehen zu Ende. Du hast dich mit deinen Grenzen und deinen Wünschen auseinandergesetzt. Zeit zu schauen, was diese Reise in dir bewegt hat und was vielleicht noch nicht gefragt wurde:

  • Welche Erkenntnis nimmst du aus diesen acht Wochen für dich und deinen Alltag mit? 
  • Gibt es etwas, das wir in den letzten Wochen nicht gefragt haben, was du uns aber gerne noch mitteilen möchtest?